Mit Windkraft Energie gewinnen

Windkraft wird schon seit langem vom Menschen zur Energieerzeugung genutzt. Was zunächst mit Windmühlen und Wasserpumpen begann, wird heute durch ganze Windparks fortgesetzt. Durch Windkraft wird Ökostrom erzeugt, in Deutschland vor allem in den Küstengebieten. Da es sich bei Windkraft um eine erneuerbare Energie handelt, ist die Nutzung von Windstrom besonders ressourcen- und damit klimaschonend.

Windkraft ist eine quasi unerschöpfliche Energiequelle

Offshore-WindparkOffshore-Windpark: Stromerzeugung mitten auf dem Meer© F. Schmidt / Fotolia.com

Zwar kann Windkraft nicht in gleichbleibendem Maße zur Stromerzeugung genutzt werden, da die Windstärke natürlich nicht gleichmäßig ist, dafür ist die Energiequelle ergiebig und gewissermaßen unerschöpflich, was die natürlichen Ressourcen schont. In Deutschland gibt es bislang vor allem an den Küsten der Nordsee, aber auch überall im Binnenland, Windkraftanlagen. Diese werden auch Windenergieanlagen oder Windkraftkonverter genannt. In Planung sind zudem weitere sogenannte Offshore-Anlagen. Nach dem Vorbild skandinavischer Vorreiter soll die Windkraft auf offener See genutzt werden.

Die energetische Bilanz von Windkraft

Die energetische Amortisationszeit einer Windenergieanlage beträgt durchschnittlich drei bis sechs Monate. In Regionen mit besonders starkem Wind kann sich die für Bau und Wartung aufgebrachte Energie auch schon nach zwei Monaten wieder produzieren. Damit liefert Windkraft die Energie, die für die Installation der Anlagen gebraucht wird, besonders schnell zurück. Dabei wird die kinetische Windkraft von einem Rotor an einen Generator weitergeleitet, wo die Bewegungsenergie in elektrischen Strom umgewandelt wird. Dieser Windstrom wird dann ins Stromnetz eingespeist.

Windkraft hat auch Schattenseiten

Anlagen, die Windkraft nutzen, stehen in Wechselwirkung mit der Umwelt. Daraus ergeben sich auch Nachteile. Einige Vögel und Fledermäuse sterben in den Rotorblättern, wobei Studien gezeigt haben, dass die Tiere sich rasch an die Windparks gewöhnen und sie umfliegen. Besonders ausgedehnte Windparks stören nach Meinung vieler Menschen das Landschaftsbild; Geräuschentwicklung und Schattenwurf sind weitere negative Faktoren. Trotz dieser Nachteile sind gerade Menschen, die in der Nähe von Windparks leben, der Windkraft gegenüber positiv eingestellt.

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