Geschichte des Stroms: Wie Strom entdeckt und nutzbar wurde

Elektrizität kommt in der Natur quasi ständig vor, aber er ist meistens nicht sichtbar. Sehen können wir ihn dann, wenn es zum Beispiel beim Gewitter blitzt. Doch wann genau, wurde, das nicht sichtbare Phänomen eigentlich entdeckt? Kaum zu glauben, aber die erste Entdeckung liegt schon etwas länger zurück, genauer gesagt um 600 v. Chr.

Grieche entdeckte Elektrizität, kannte aber noch keinen Strom

Just zu dieser Zeit kam ein Grieche, aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen, auf die Idee, doch mal ein Stück Bernstein an einem Tierfell zu reiben und stellte fest, dass danach kleinere Dinge, wie Federn oder Stroh, daran haften blieben. Allerdings konnte Thales von Milet, so der Name des Bernsteinreibers, das Phänomen noch nicht erklären. Erst im 17. Jh. kam man durch weitere Experimente dem Geheimnis der Elektrizität auf die Spur.

17. Jahrhundert: Erste Theorien zu Elektrizität und Strom

Strom-NutzungDank der Entwicklungen im 19 Jahrhundert wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass die Stromnutzung heute so selbstverständlich ist.© Martina Chmielewski / Fotolia.com

William Gilbert aus Großbritannien führte zu Anfang des Jahrhunderts erneut Experimente mit Bernstein durch und entwickelte eigene Theorien dazu. Er verwendete auch als Erster den Begriff elektrisch. Die Ergebnisse seiner Experimente wurden wegweisend für die weitere Erforschung des Phänomens der Elektrizität. Elektrischen Strom, mit dem man Geräte und Maschinen betreiben kann gibt es sei Ende des 19. Jahrhunderts.

Nutzung von Strom: Dynamomaschine wurde 1866 entwickelt

Der deutsche Ingenieur Siemens erfand 1866 die Dynamomaschine, also den ersten Generator der auch in der Praxis funktionierte und zum Antrieb von Maschinen eingesetzt werden konnte. Der erste Transformator für Wechselstrom wurde übrigens von dem Elektrotechniker Tesla entwickelt, wodurch die Erzeugung von Hochspannung für Wechselstrom erst ermöglicht wurde.

Entwicklungen rund um Strom im 19. Jahrhundert

Insgesamt haben die Entwicklungen im 19. Jahrhundert die Voraussetzungen geschaffen, dass wir einfach nur einen Stecker in die Dose packen müssen und schon läuft alles, denn über die berühmte Glühlampe von Edison und die Entwicklung von ersten Kraftwerken, die Beleuchtung für Innenstädte erzeugten, kam der Strom erstmals auch in die Haushalte und ist heute nicht mehr wegzudenken.

nach oben