Mit Solarstrom die Umwelt schonen

Solarstrom ist im Kommen: Knapp über ein Prozent des deutschen Bruttostromverbrauchs wurden 2009 durch Solarstrom gedeckt. Insgesamt trägt Solarstrom damit bisher zwar nur zu einem geringen Teil zur Stromversorgung bei. Die Tendenz ist jedoch steigend. Deutschland gehört außerdem zu den weltgrößten Absatzmärkten für Solaranlagen.

Was ist Solarstrom und wie wird er gewonnen?

Solaranlage HausdachDank Photovoltaik kann jeder Hausbesitzer Solarstrom auf dem eigenen Dach erzeugen© pf30 / Fotolia.com

Solarstrom ist die umgangssprachliche Bezeichnung für elektrische Energie, die durch Sonnenenergie gewonnen wird. Diese Energieform gehört zu den erneuerbaren Energien. Die Sonne wird voraussichtlich noch einige Milliarden Jahre tätig sein, die Energie ist also quasi unerschöpflich und besitzt außerdem ein enormes Potential. Solarstrom wird durch Solarthermie, also der Nutzung der Sonnenwärme, oder durch Photovoltaik gewonnen. Dabei wird die Solarenergie durch Solarzellen in elektrische Energie umgewandelt. Solarspeicheranlagen werden benötigt, da Sonne ja nicht immer und überall verfügbar ist. Sie können die Energie relativ lange speichern, was meist durch den Wärmeträger Wasser geschieht.

Solarstrom – Vorteile und Nachteile

Ein Nachteil des Solarstroms ist, dass die natürliche Energiequelle Sonne durch verschiedene Umgebungsfaktoren beeinflusst wird. So hängt die Produktivität von der geographischen Lage ebenso ab wie von Jahreszeit, Tageszeit und Wetter. In den Sommermonaten wird dabei ein Großteil der Solarenergie produziert. Der große Vorteil liegt in der Umweltfreundlichkeit, denn die Energiequelle wird durch die Nutzung nicht erschöpft, es fallen keine CO2-Emissionen an. Die Abhängigkeit von ölfördernden Staaten wird reduziert.

Ist die Nutzung von Solarstrom rentabel?

Bisher kann Solarstrom rein preislich noch nicht mit herkömmlichem Strom konkurrieren, holt aber auf. Generell kann man sagen, dass die Preise für Solaranlagen sinken, die Erträge aber steigen. Durch technischen Fortschritt ist damit zu rechnen, dass die Herstellungskosten, besonders bei Massenfertigung, sinken werden. Davon profitieren vor allem große Unternehmen. Aber auch im privaten Bereich kann eine Solaranlage sich lohnen. Einerseits trägt man natürlich zum Klimaschutz bei, da es sich bei Solarstrom um Ökostrom handelt. Die Wirtschaftlichkeit hängt allerdings von verschiedenen Faktoren wie Größe, Kosten und Ertrag der Anlage ab. Auch die Einspeisevergütung, mit der der Staat die Solaranlagen fördert, spielt eine Rolle.

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