Jetzt Stromanbieter wechseln und bares Geld sparen!

Strompreise vergleichen
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Stromanbieter.com: Infos rund um den Strommarkt & Stromvergleich

    Willkommen auf Stromanbieter.com, dem Informationsportal rund um den Strommarkt. Auf dieser Seite finden Sie Informationen rund um die Liberalisierung des Strommarktes, die Zusammensetzung von Strompreisen und natürlich auch Informationen zum Anbieterwechsel.

    Mit der Liberalisierung des Strommarktes haben Verbraucher seit mehreren Jahren die Freiheit, sich ihren Stromanbieter selbst auszusuchen. Auf unserem Portal erhalten Sie Hintergrundinformationen, die Sie bei Ihrer Entscheidung für den passenden Stromanbieter unterstützen.

    Warum überhaupt die Strompreise so unterschiedlich ausfallen, hängt nämlich mit mehreren Faktoren zusammen. Bei uns erfahren Sie, was es mit dem Grundversorger auf sich hat und wie Sie bei einer Strompreiserhöhung am besten vorgehen sollten. Gleichzeitig können Sie dann auf Stromanbieter.com bequem online den Stromversorger wechseln

    Stromerzeugung und Strompreise

    • Wo kommt der Strom her?

      Wo kommt der Strom her?

      In Deutschland werden jährlich insgesamt 617,6 Milliarden kWh Strom produziert. Mit einem Anteil von 25,7 Prozent liegt Braunkohle vorne, dicht gefolgt von den erneuerbaren Energien. Der Kernkraft-Anteil ist seit dem Beschluss zum Atomausstieg und der sofortigen Abschaltung von sieben Meilern nach der Fukushima-Katastrophe deutlich gesunken.

    • Wo geht der Strom hin?

      Wo geht der Strom hin?

      Fast die Hälfte des in Deutschland verbrauchten Stroms wird von der Industrie und vom Bergbau genutzt. Diese beiden Sektoren haben einen Anteil von 46 Prozent am deutschen Stromverbrauch. Mit 26 Prozent folgen die deutschen Privathaushalte, deutlich vor Handel und Gewerbe. Verkehr und Landwirtschaft benötigen vergleichsweise wenig Strom.

    • Wie kommt der Strompreis zustande?

      Wie kommt der Strompreis zustande?

      Der Strompreis setzt sich zu großen Teilen aus den Kosten für Energieerzeugung und Stromvertrieb, der Netznutzung und den Abgaben an den Staat zusammen. Der Preis für die Erzeugung und Lieferung des Stromes wird an der Börse festgelegt, auf Basis dessen, was der Markt hergibt. Wenn beispielsweise an einem sehr sonnigen und windreichen Tag viel Ökostrom ins Netz fließt, senkt dieses Überangebot den Börsenpreis und der Strom wird gewissermaßen verschenkt. Das Entgelt für die Netznutzung dagegen ist gesetzlich reguliert. Von diesem Anteil werden die Instandhaltung sowie der Ausbau der Stromnetze finanziert. Als weiterer wichtiger Teil sind die staatlichen Abgaben zu nennen, hierzu zählen die EEG-Umlage sowie Umsatz- und Stromsteuer. Erzeugung und Vertrieb der elektrischen Energie werden in Deutschland also gleich doppelt besteuert.

    • Stetig steigende Strompreise für den Endverbraucher

      Stetig steigende Strompreise für den Endverbraucher

      Keiner will schuld daran sein, und doch geschieht es: Die Preise für Strom steigen immer weiter. Der Verbraucherpreisindex Strom, den das Verbraucherportal Verivox jedes Jahr auf Basis umfangreicher Berechnungen erstellt, zeigt die explodierenden Kosten im Jahresvergleich. Im Preisindex wird die Entwicklung der durchschnittlichen Stromkosten für eine vierköpfige Familie aufgezeigt, man geht hier von einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden aus. Der von Verivox berechnete Strompreis enthält alle Steuern und Abgaben sowie den monatlichen Grundpreis, den viele Versorger bei ihrer Berechnung des Kilowattstundenpreises herauslassen. Zur Preisberechnung werden die unterschiedlichen Angebote aller deutschen Grundversorger mit einbezogen sowie die Preise der wichtigsten überregionalen Anbieter.

    Gründe für die steigenden Strompreise

    Durch die beschlossene Energiewende summieren sich die Abgaben an den Staat: Im Jahr 2013 ist die Hälfte des Strompreises dem Staat zuzuschreiben. Besonders Solarstrom wird erheblich vom Staat gefördert. Diese Förderung wird allerdings in Form der EEG-Umlage auf den Stromverbraucher umgelegt. Selbst wenn man den Ausbau von regenerativen Energiequellen stoppen würde, wäre es nicht zu verhindern, dass die EEG-Umlage steigt.

    Die Umlage berechnet sich aus der Differenz zwischen Marktpreis und Vergütung. Der Einkaufspreis fällt jedoch seit längerem. Auf diesem Wege wird die Differenz zwischen der auf Jahre festgelegten Vergütung für die Produzenten regenerativer Energien und dem Marktpreis immer größer, was die Umlage in die Höhe treibt. So umfasst die EEG-Umlage den Anteil von etwa einem Drittel im Steuerteil, der Rest wird hauptsächlich von der Konzessionsabgabe, Strom- und Mehrwertsteuer gebildet.

    Auch die Netzgebühren, welche der Endnutzer zahlt, haben eine steigende Tendenz. Der aktuelle Anteil am Strompreis beträgt 23 Prozent. Dieses Entgelt ist vom Kunden für die Nutzung der Energieleitungen zu zahlen. Durch diese Abgabe werden Ausbau und Wartung des Stromnetzes finanziert.

    Weiterhin preissteigernd wirkt, dass energieintensiven Unternehmen die Möglichkeit eingeräumt wird, Rabatte auf die EEG-Umlage und Netzentgelte zu erhalten. In den letzten Jahren nehmen immer mehr Unternehmen diesen Nachlass in Anspruch. Da die gewährten Rabatte letztendlich vom Normalverbraucher mitgetragen werden, steigt auch hier der Preis.

    Ein weiteres Problem ist der nicht mehr funktionierende Strommarkt: Die am Markt erzielten Preise sind nicht effizient und kostenorientiert. So können Versorger zwar günstigen Strom einkaufen, behalten den Gewinn jedoch für sich. Erhöhungen über Erhöhungen unterm Strich. Und trotzdem ist es nicht unmöglich, günstiger Strom zu beziehen.

    Durch Stromanbieter-Vergleich viel sparen

    Bevor man einen Wechsel veranlasst, sollte man sich darüber informieren, welche Anbieter es gibt und welche Angebote den eigenen Ansprüchen entsprechen. Möchte man beispielsweise den Ausbau von regenerativen Energien unterstützen, kann man sich nach Anbietern von Ökostrom umschauen.

    Mithilfe des Stromanbieter-Vergleiches lassen sich ganz einfach die in Ihrem Gebiet verfügbaren Tarife und Anbieter sondieren. Auf diesem Weg können Sie sich genau über mögliche Anbieter und Tarife informieren und sich Ihren Favoriten heraussuchen.

    Oft werden bei einem solchen Vergleich erhebliche Sparpotenziale aufgezeigt, welche man ohne Leistungsverlust durch einen einfachen Tarifwechsel in Anspruch nehmen kann.

    Strompreise vergleichen

    So funktioniert unser Stromrechner?

    • 01Postleitzahl eingebenGeben Sie die Postleitzahl des Ortes ein, in dem Sie künftig Strom beziehen wollen.
    • 02Jahresverbrauch eintragenWählen Sie die Personenzahl in Ihrem Haushalt aus, oder geben Sie Ihren Jahresverbrauch an.
    • 03Sofort Angebote erhaltenKlicken Sie auf "Jetzt wechseln" und der Tarifrechner liefert sofort passende Angebote.

    Wissenswertes & Hilfreiches für den Stromanbieter-Wechsel

    Wie der Stromanbieterwechsel funktioniert, erklärt dieses Video von Verivox.de.

    Wie wechselt man den Stromanbieter?

    Der Wechsel des Stromanbieters ist unkompliziert. Haben Sie sich für einen neuen Stromanbieter entschieden, müssen Sie nichts weiter unternehmen, als sich beim neuen Anbieter anzumelden. Am einfachsten und schnellsten erledigen Sie dies direkt über den Tarifrechner von Verivox. Über die Detailansicht Ihres gewünschten Tarifes werden Sie direkt zum Wechsel-Formular weitergeleitet. Hier müssen Sie nur wenige Daten angeben, denn den Wechsel beantragt Verivox für Sie. Die letzte Handlung Ihrerseits ist die Unterschrift des Vertrages, welchen Sie innerhalb der nächsten Tage erhalten werden.

    Zum gewünschten oder nächstmöglichen Zeitpunkt wird schließlich der Wechsel vollzogen: Sie erhalten vom alten Stromanbieter Ihre Abschlussrechnung und der neue Anbieter nimmt die Versorgung auf.

    • Kann es beim Stromanbieterwechsel zu einer Unterbrechung der Stromversorgung kommen?

      Aus der Befürchtung heraus, eine gewisse Zeit ohne Strom dazustehen, wechseln viele nicht. Jedoch müssen Sie sich um dieses Szenario keinerlei Gedanken machen. Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung ist gesetzlich geregelt. Sollte es tatsächlich zu dem Fall kommen, dass ein Wechsel nicht glatt läuft oder Ihr ausgewählter Anbieter lieferungsunfähig wird, springt in jedem Fall der örtliche Grundversorger ein. Es entsteht also keinerlei Risiko für Sie bei einem Wechsel - egal was passiert.

    • Welche Rolle spielt der Grundversorger?

      Der Grundversorger ist meist das örtliche Stadtwerk. Dieser stellt eine durchgängige Stromversorgung auch in entlegenen und wenig besiedelten Gebieten sicher. Jeder hat beim Grundversorger automatisch einen Tarif, wenn er sich nicht für einen Wechsel entscheidet. Meist sind diese Tarife jedoch teurer als zur Wahl stehende Alternativen, weshalb man durchaus über einen Wechsel nachdenken sollte.

      Vollzieht man einen Wechsel, ist es auch interessant zu wissen, dass der Strom weiterhin durch die gleiche Leitung kommt: Ihr neuer Anbieter zahlt dem Grundversorger dafür eine gewisse Gebühr. Durch diese Regelung ist es auch der Grundversorger, welcher sich um eventuell auftretende Störungen kümmert, egal bei welchem Anbieter Sie einen Tarif haben.

      Gleichzeitig ist der Grundversorger Ihre Rückversicherung: Egal weshalb Ihr gebuchter Stromanbieter ausfällt oder ob Sie diesen gekündigt und sich nicht weiter um einen neuen Tarif gekümmert haben: Der Grundversorger übernimmt in jedem Fall Ihre weitere Stromversorgung.

    • Bekomme ich den Strom, den ich gekauft habe?

      In den letzten Jahren setzen immer mehr Verbraucher auf Ökostrom-Tarife. Oft geht damit die Vorstellung einher, dass nun "grüner" Strom aus der Steckdose komme. Ganz korrekt ist dies allerdings nicht, denn der Anbieterwechsel selber ändert nicht den Strom, welcher aus Ihrer Steckdose kommt, sondern die Investitionen des Anbieters in regenerative Energien.

      Das liegt an der Form, wie in Deutschland Energie verteilt und geliefert wird. Das sogenannte "Stromsee-Modell" verdeutlicht, wie der deutsche Strommarkt funktioniert: Jeder Anbieter speist Strom in einen "See" ein, aus welchem jeder Verbraucher den benötigten Strom entnehmen kann. Konventioneller und regenerativer Strom vermischen sich auf diese Weise.

      Das Mischverhältnis im See jedoch kann jeder Verbraucher über seine Tarifwahl mitgestalten: Wird der Strom beispielsweise über einen Ökostrom-Tarif bezogen, so muss mehr regenerative Energie dem See zugegeben werden. Auf diese Weise regt der Verbraucher den Anbieter zur erhöhten Einspeisung von regenerativem Strom an. Umso mehr Verbraucher also Strom über einen Ökostromtarif beziehen, desto höher wird auch der Anteil des Ökostroms im See sein.

    • Wie viele wechseln den Stromanbieter?

      In den letzten Jahren steigt die Quote der wechselwilligen Bevölkerung ständig an. Wechselten im Jahr 2005 nur etwa sieben Prozent der Haushalte in Deutschland den Stromanbieter, so sind es 2013 beinahe 32 Prozent.

      Der Grund für den Wechsel ist nach einer Studie von Engima GfK aus dem Jahr 2010 bei über der Hälfte der Befragten das Sparpotenzial. Erhöhte Preise und Unzufriedenheit mit dem Anbieter werden als nächstes angegeben. Ebenso wechselt -besonders nach Fukushima- ein nicht zu unterschätzender Teil der Bevölkerung, um Ökostrom zu unterstützen.

    • Welcher Ökostrom ist wirklich grün?

      Der Begriff "Ökostrom" unterliegt keiner klaren Definition oder bestimmten Kriterien. Auf diese Weise ist es oft nicht einfach nachzuvollziehen, ob der angebotene Ökostrom-Tarif wirklich den Ausbau der regenerativen Energien vorantreibt.

      Abhilfe sollen Zertifikate und Gütesiegel für Ökostrom schaffen. Jedoch muss auch hier ein Unterschied zwischen Zertifikat und Gütesiegel gemacht werden. So garantieren Ökostromzertifikate zwar, dass der Strom zu hundert Prozent aus regenerativen Quellen kommt, können jedoch gehandelt werden. Das heißt, dass ein Zertifikat nicht zwangsweise sicherstellt, dass der Anbieter den Ausbau von regenerativen Energiequellen vorantreibt.

      Gütesiegel stellen dagegen sicher, dass der Strom vollständig aus regenerativen Quellen kommt und haben meist zusätzliche Auflagen, um sicherzustellen, dass der Anbieter in neue Anlagen für regenerative Energien investiert. Jedoch gibt es auch unter den Siegeln Unterschiede in Form der Auflagen, die erfüllt werden müssen. Weitere Informationen zu Ökostrom finden Sie hier.

    • Kann man auch als Gewerbekunde den Stromanbieter wechseln?

      Natürlich können nicht nur Privatkunden durch einen Stromanbieterwechsel Geld sparen. Ganz besonders im Gewerbe lohnt sich oft ein Preisvergleich, denn wo mehr abgenommen wird, da besteht auch ein deutlich höheres Sparpotenzial!Dafür ist es wichtig zu wissen, zu welcher Gruppe Ihr Gewerbe gehört.

      Überschreitet der Stromverbrauch 100.000 kWh im Jahr nicht, so wird der Strom auf die gleiche Weise bezogen, wie es jeder Privathaushalt tut. Demzufolge hat Ihr Gewerbe einen normalen Stromzähler und der Strompreis wird jährlich abgerechnet. Wenn Sie nun herausfinden möchten, welche billigeren Tarife es für Sie gibt, so nutzen Sie einfach unseren Tarifrechner für Gewerbestrom.

      Ist der Stromverbrauch des Gewerbes höher als 30.000 kWh und hat es eine Leistungsspitze von mindestens 30 kW sowie eine registrierende Leistungsmessung, können Sie sich ein individuelles Angebot unterbreiten lassen. Um an Angebote verschiedener Anbieter zu gelangen, haben Sie die Möglichkeit, kostenlos und unverbindlich unser Formular auszufüllen. Die eingeholten Gewerbestrom-Angebote werden an Sie weitergegeben, sodass Sie sich ein günstigeres Angebot aussuchen können.

    • Kann man auch als Mieter den Stromanbieter wechseln?

      Natürlich lohnt sich ein Stromanbieterwechsel für Mieter genau so wie für einen Eigenheimbesitzer. Ob man als Mieter den Stromanbieter wechseln kann oder nicht, hängt davon ab, ob man einen eigenen Stromzähler hat.

      Wer einen Stromvertrag und Stromzähler auf sich laufen hat, kann jederzeit wechseln und sich seinen Stromanbieter selber aussuchen. Auf diese Weise ist man als Mieter nicht auf den Vermieter angewiesen.

      Anders sieht es aus, wenn der Strom über den Vermieter abgerechnet wird. In diesem Fall kann der Mieter den Stromanbieter nicht selbstständig wechseln, sich sicherlich jedoch mit dem Vermieter besprechen. Immerhin bringt es jedem Mieter etwas, wenn durch einen Wechsel die Nebenkosten gesenkt werden.

    • Was ist beim Umzug zu beachten?

      Wenn Sie umziehen möchten, dann haben Sie zwei Möglichkeiten, wie mit dem Stromanbieter zu verfahren ist. Wollen Sie an Ihrem neuen Wohnort nicht den meist teuren Tarif beim Grundversorger nutzen, so ist es anzuraten, sich bereits vor dem Umzug über Alternativen zu informieren und einen entsprechenden Tarif zu buchen. Nutzen Sie bereits einen alternativen Tarif, sollten Sie beim Anbieter nachfragen, ob dieser Sie auch am neuen Wohnort mit Strom beliefern kann und ihn entsprechend von Ihrem Umzug in Kenntnis setzen.

      Haben Sie im Umzugsstress keinen Gedanken für den Stromanbieter übrig, so erhalten Sie den Strom an ihrem neuen Wohnort automatisch vorerst vom Grundversorger. Nachdem Sie sich häuslich eingerichtet haben, können Sie sich auf die Suche nach einem anderen Angebot machen, denn der Grundversorgertarif kann monatlich beendet werden. Um Bares zu sparen, sollten sie sich jedoch möglichst schnell nach alternativen Anbietern umschauen, da der Grundversorger meist mehr Geld verlangt als andere Stromanbieter.

    Wenn der Stromanbieter eine Preiserhöhung ankündigt

    Kündigungsfristen und Mindestvertragslaufzeiten kennt jeder: Sie sind je nach Vertrag und Anbieter ganz unterschiedlich. Ist jedoch eine Preiserhöhung für Ihren Tarif ins Haus geflattert, so wird Ihnen mit dieser ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt.

    Auf diesem Weg können Sie ganz unabhängig von den normalen Fristen und Mindestlaufzeiten den aktuellen Tarif kündigen. Oft ist die Zeitspanne, in der ein Sonderkündigungsrecht genutzt werden kann, nur sehr kurz. Daher ist das Sonderkündigungsrecht der einzige Fall, in dem Sie selber kündigen sollten. Es könnte sonst passieren, dass ein veranlasster Anbieterwechsel nicht schnell genug abläuft, um das Sonderkündigungsrecht geltend zu machen. Aus diesem Grund befinden Sie sich auf der sicheren Seite, wenn sie selber kündigen. Aus anderen Kündigungsgründen müssen Sie nicht selber kündigen, da dies Ihr neuer Anbieter für Sie übernimmt.

    Stromvertrag durch Sonderkündigungsrecht auflösen

    Wollen Sie nun aufgrund der Preiserhöhung kündigen, ist auch dies schnell erledigt. Eine Kündigung sollte in schriftlicher Form, am besten per Einschreiben, zum Anbieter gesendet werden. So können Sie die Kündigung durch den Beleg des Einschreibens nachweisen. Denken Sie auch daran, Ihren neuen Anbieter darüber zu informieren, dass Sie bereits selber gekündigt haben, damit dieser nicht versucht, einen nicht mehr bestehenden Vertrag zu kündigen.

    Mithilfe unserer Kündigungsvorlagen haben Sie das Formelle schnell erledigt. Einfach die erforderlichen Daten eintragen, ausdrucken, unterschreiben und absenden.

    Download Strom-Musterkündigung (PDF)

    Checkliste Kündigung: Alles erledigt?

    • Alle leeren Felder in der Kündigungsvorlage ausgefüllt?
    • Kündigung ausgedruckt und unterschrieben?
    • Kündigung per Einschreiben innerhalb der Kündigungsfrist abgesendet und Beleg aufbewahrt?
    • Beim neuen Stromanbieter angemeldet und Bescheid gegeben, dass Sie bereits gekündigt haben?

    Die Schaffung des liberalen Strommarktes

    Als man im Jahr 1998 den deutschen Strommarkt liberalisierte, wurde es Stromanbietern erstmals möglich, standortunabhängig ihre Angebote zu unterbreiten und auf diese Weise untereinander in Wettbewerb zu treten. Seitdem darf jeder Bürger in Deutschland seinen Stromanbieter frei wählen. Zuvor war die Energieversorgung Staatsaufgabe, da man sie als zu wichtig erachtete, als sie privaten Investoren zu überlassen.

    Durch die Liberalisierung rechnete man mit fallenden Preisen, welche sich jedoch nur in den ersten zwei Jahren abzeichneten. Dies lag daran, dass die auf dem Markt etablierten Stromriesen marktführend blieben und es neuen Unternehmen schwer fiel, in dem bereits gefestigten Markt Fuß zu fassen. Auf diesem Weg geriet die erhoffte Öffnung des Strommarktes ins Stocken: So lag auch 2001 ein Marktanteil von 80 Prozent bei nur zehn Anbietern.

    Bundesnetzagentur wird als Aufsichtsbehörde eingesetzt

    Da die Liberalisierung aufgrund der Marktmacht der großen Anbieter nur langsam voranging, entschied man sich für einige regulatorische Eingriffe. Aus diesem Grund wurde 2005 die Bundesnetzagentur mit der Überwachung des Energiemarktes betraut. Schwerpunktmäßig sollte sie vorerst dafür Sorge tragen, dass jeder Anbieter gleichberechtigt einen Zugang zum Netz erhält. Auf dieser Basis war es nun auch neueren Stromanbietern möglich, sich dauerhaft auf dem Markt zu positionieren.

    Weiterhin dominieren die "großen Vier"

    Trotz der Liberalisierung und auch der Etablierung von weiteren Stromanbietern zeigen sich die großen Vier (RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW) weiterhin stark am Mark. Diese Konzerne befanden sich vor der Marktöffnung innerhalb ihrer Zuständigkeitsgebiete in einer Monopolstellung und hatten dementsprechend zum Liberalisierungszeitpunkt große Marktanteile. Bis heute hat sich daran nicht viel geändert: Die deutsche Bevölkerung verweilte 2010 zur Hälfte bei nur zehn Anbietern, wobei die vier Energieriesen den absoluten Löwenanteil für sich beanspruchen konnten. Seit der Energiewende beginnt die Macht der Energieriesen jedoch zu bröckeln, wenngleich die Marktanteile kaum sanken. Sie mussten ihre Geschäftsmodelle völlig umkrempeln, was sich in den Bilanzen seit dem Atomausstieg niederschlägt. Die Karten werden also neu gemischt, und der Verbraucher bekommt neue, interessante Tarife angeboten.

    E.ON: Im weltweiten Ranking der drittgrößte Energieversorger

    EON
    • Standorte in Europa, Russland und Nordamerika
    • Stromerzeugung und -handel
    • Kundenanzahl: 50 Millionen
    • Energiequellen (aus 2012): Fossile Energieträger (68%), Kernenergie (24%), Erneuerbare Energie (8%)
    • In der Kritik wegen Investitionen in Kohlekraft (größtes Steinkohlekraftwerk Europas im Bau)
    • Tochterunternehmen: E wie einfach

    RWE: Der zweitgrößte Energieversorger Deutschlands

    RWE
    • Hauptsitz in Essen
    • Ausschließlich in der Energieversorgung tätig
    • Kundenanzahl: 16 Millionen
    • Energiequellen (aus 2011): Fossile Energieträger(61%), Erneuerbare Energien (22,2%), Kernkraft (16,8%)
    • Kritiker behaupten, RWE fördere erneuerbare Energien unzureichend
    • Tochterunternehmen: eprimo, RWE Aqua, RWE Energiedienstleistungen

    Vattenfall: Der größte Ausbilder in Ostdeutschland

    Vattenfall
    • In Hamburg und Berlin ansässig
    • Teil der schwedischen Vattenfall-Gruppe
    • Strom- und Gasanbieter
    • Kundenanzahl: 13 Millionen
    • Energiequellen (aus 2010): Fossile Energieträger (59,7%), Erneuerbare Energien (35,2%), Kernenergie (5,1%)
    • In Kritik wegen dem Betrieb störanfälliger Kernkraftwerke

    EnBW als Holding einzelner Gesellschaften

    EnBW
    • Stromlieferant in Baden Württemberg
    • Gas-, Umwelt- und Energiedienstleistungen
    • Kundenanzahl: 400 000
    • Energiequellen (aus 2011): Fossile Energieträger (40%), Kernenergie (35%), Erneuerbare Energien (25%)
    • Tochterunternehmen: Yello Strom GmbH, Watt Deutschland GmbH
    • Tochter Yello Strom, wegen hohen Atomstromanteils aus Frankreich in der Kritik
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